Genauer rechnen mit eigenen Werten
Bordcomputer- oder Lade-App-Werte rein, ehrlicher Vergleich raus.
Hier bekommst du es ganz genau
- Wenn du deine echten Verbrauchswerte aus Bordcomputer oder Lade-App kennst.
- Deine Fahrweise beeinflusst auch deinen Verbrauch.
- Rechnet Ladeverluste mit ein.
Wie du deine Werte ermittelst
Wenn du bei 0 km elektrischer Restreichweite bist, fahre eine deiner Pendelstrecken im Hybrid-Modus und notiere den Benzinverbrauch (Hybridverbrauch) laut Bordcomputer. Lade dann dein Fahrzeug voll, an der für dich typischen Variante (Hausstrom, Stadtwerke-Säule, Hamsterrad). Gib dann deine elektrische Reichweite laut Bordcomputer und deine geladenen kWh laut Lade-App ein.
Die Werte gibst du dann hier ein. Anschließend brauchen wir natürlich noch die aktuellen Strom- und Spritpreise in deiner Region.
Unten siehst du dann die Kosten für rein elektrisches Fahren und Hybrid-Fahren (Tanken). Und wie viel du sparst.
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So rechnen wir
Verbrauch × Preis pro Energieart, dann Differenz — die ehrlichste Vergleichszahl bekommst du mit Lade-App-Werten inklusive Ladeverluste.
So rechnen wir
Verbrauch × Preis pro Energieart, dann Differenz — die ehrlichste Vergleichszahl bekommst du mit Lade-App-Werten inklusive Ladeverluste.
Eingaben
- — Stromverbrauch in kWh/100 km (aus Lade-App oder Bordcomputer)
- — Strompreis in €/kWh
- — Spritverbrauch in L/100 km
- — Spritpreis in €/L
Rechenschritte
- Stromkosten pro 100 km: Verbrauch × Preis
- Spritkosten pro 100 km: Verbrauch × Preis
- Differenz = wie viel elektrisch günstiger ist (negativ = Sprit günstiger)
Formeln
Beispielrechnung
Bei kWh, €/kWh, L, €/L:
- Strom: €/100 km
- Sprit: €/100 km
- Differenz: €/100 km → Strom günstiger
Annahmen
- Lade-App-Werte enthalten Ladeverluste, reine Bordcomputer-kWh typischerweise nicht (5–15 % Unterschied)
- Keine CO₂- oder Wartungskosten einkalkuliert
Dazu passende Fragen
Wo kommen Ladeverluste her und wie viel machen sie aus?
Zwischen Steckdose und Akku gehen typisch 5–15 % Strom verloren (AC-Laden). Die Lade-App zeigt dir kWh-aus-der-Dose, der Bordcomputer kWh-im-Akku — die Differenz ist real.
Zum Artikel →Wie genau ist der Bordcomputer-Wert?
Der Bordcomputer-Mix-Wert ist für die Vergleichsrechnung untauglich — er mischt elektrische und Verbrenner-Anteile. Für ehrliches Rechnen brauchst du getrennte Werte.
Zum Artikel →Wo finde ich den Verbrauch meines Plug-in-Hybrids?
Vier Quellen in absteigender Genauigkeit — (1) dein Bordcomputer (echte Werte), (2) Langzeit-Durchschnitt bei Spritmonitor.de, (3) ADAC Ecotest (unabhängig getestet), (4) Herstellerangabe im Fahrzeugschein (WLTP, oft geschönt). Der Rechner nutzt ADAC-Durchschnittswerte pro Fahrzeugklasse.
Zum Artikel →Gibt es spezielle Stromtarife für Plug-in-Hybrid-Besitzer?
Ja — Autostromtarife (auch „EV-Tarife" oder „Ladestromtarife") liegen typisch bei 0,28–0,35 €/kWh statt 0,45–0,52 €/kWh Haushaltsstrom. Voraussetzung ist meist ein separater Zähler oder ein Smart Meter, der Ladezeiten erkennt.
Zum Artikel →Wichtige Begriffe
- Onboard-LaderWechselrichter im Fahrzeug, der Wechselstrom aus der Steckdose/Wallbox in Gleichstrom für die Batterie umwandelt. Begrenzt die maximale AC-Ladeleistung.
- AC-LadenLaden mit Wechselstrom aus Haushaltsnetz oder Wallbox. PHEVs laden fast immer per AC, typisch 2,3 bis 11 kW je nach Onboard-Lader.
- SOC (State of Charge)Ladezustand der Batterie in Prozent (0–100 %). 100 % SOC heißt voll geladen, 0 % SOC heißt entladen — aber nicht wirklich leer, das Batteriemanagement hält Reserven.
- RekuperationUmwandlung von Bewegungsenergie in Strom beim Bremsen oder Bergabfahren — der E-Motor wird zum Generator und speist die Batterie. Bei PHEVs und BEVs Standard, bei Verbrenner-Hybriden schwächer.