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Fragen, Antworten und Fachbegriffe rund um Plug-in-Hybride. Für schnelles Nachschlagen oder zum Reinlesen zwischendurch.
Fragen nach Kategorie
Kosten & Preise
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Ab wann lohnt es sich, einen Plug-in-Hybrid zu laden?
Bei einem Strompreis unter etwa 40 ct/kWh ist Laden in den meisten Fahrzeugklassen günstiger als Tanken — vorausgesetzt der Spritpreis liegt bei 1,70 €/L oder höher.
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Was ist eine Blocking Fee und warum killt sie meine Säulen-Rechnung?
Die Standgebühr an Ladesäulen (typisch 0,10 €/Min ab Minute 240) kann die reale ct/kWh-Rate verdoppeln — besonders für PHEVs mit kleinem Akku und langsamer Ladeleistung.
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Wie finde ich meinen tatsächlichen Strompreis?
Auf der letzten Jahresabrechnung. Relevant ist der Arbeitspreis pro kWh inklusive Steuern — nicht der Abschlag, nicht der Grundpreis.
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Gibt es spezielle Stromtarife für Plug-in-Hybrid-Besitzer?
Ja — Autostromtarife (auch „EV-Tarife" oder „Ladestromtarife") liegen typisch bei 0,28–0,35 €/kWh statt 0,45–0,52 €/kWh Haushaltsstrom. Voraussetzung ist meist ein separater Zähler oder ein Smart Meter, der Ladezeiten erkennt.
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Welche Gebühren können an einer öffentlichen Ladesäule anfallen?
Neben dem kWh-Preis (0,45–0,85 €/kWh) können Startgebühren (0,50–2,00 € je Ladevorgang), Zeitgebühren, Blockiergebühren (ab 2–4 h Standzeit, bis 15 ct/Minute) und monatliche Grundgebühren (3–10 €) anfallen. Ad-hoc-Laden ohne Vertrag ist meist deutlich teurer.
Laden
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Wo kommen Ladeverluste her und wie viel machen sie aus?
Zwischen Steckdose und Akku gehen typisch 5–15 % Strom verloren (AC-Laden). Die Lade-App zeigt dir kWh-aus-der-Dose, der Bordcomputer kWh-im-Akku — die Differenz ist real.
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Lohnt sich Schnellladen an der Autobahn?
Für PHEVs meistens nicht — DC-Schnelllader kosten 65–89 ct/kWh bei oft begrenzter Leistung. Die wenigen geladenen kWh machen den Zeitaufwand selten wett.
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Wie schnell lädt ein Plug-in-Hybrid überhaupt?
Die meisten PHEVs laden mit 3,6 kW (einphasig) bis 11 kW (dreiphasig), abhängig vom Onboard-Charger des Fahrzeugs. Ein komplett leerer 15-kWh-Akku ist je nach Ladeleistung in 1,5–4 Stunden voll. DC-Schnellladen unterstützen die wenigsten PHEVs.
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Kann ich meinen Plug-in-Hybrid an einer normalen Haushaltssteckdose laden?
Ja, über das mitgelieferte Notladekabel (Schuko-Ladekabel, auch „Ziegelkabel"). Ladeleistung ca. 2,3 kW, ein voller 15-kWh-Akku dauert 6–8 Stunden. Für täglichen Gebrauch technisch möglich, eine eigene Wallbox ist sicherer und schneller.
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Darf ich eine Wallbox in meiner Mietgarage installieren?
Ja — seit Dezember 2020 haben Mieter in Deutschland (WEMoG-Novelle, § 554 BGB) einen gesetzlichen Anspruch auf Installation einer Wallbox. Vermieter bzw. WEG dürfen nur das Wie, nicht das Ob verhindern. Kosten trägst du selbst, Rückbau bei Auszug ggf. erforderlich.
Verbrauch & Fahren
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Was bedeutet „Hybrid-Verbrauch bei leerem Akku"?
Der Spritverbrauch, wenn der Akku entladen ist und der Wagen rein als Verbrenner fährt — typisch 5–8 L/100 km bei PHEVs, deutlich über dem WLTP-Wert.
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Wie genau ist der Bordcomputer-Wert?
Der Bordcomputer-Mix-Wert ist für die Vergleichsrechnung untauglich — er mischt elektrische und Verbrenner-Anteile. Für ehrliches Rechnen brauchst du getrennte Werte.
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Was ist der Unterschied zwischen Plug-in-Hybrid, Vollhybrid und Mild-Hybrid?
Mild-Hybrid unterstützt den Verbrenner nur kurz und fährt nie rein elektrisch. Vollhybrid fährt bis ca. 2 km rein elektrisch, lädt sich nur durch Bremsenergie. Plug-in-Hybrid fährt 40–100 km rein elektrisch und lädt an Steckdose oder Säule.
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Wie lange hält der Akku eines Plug-in-Hybrids?
Typisch 8–10 Jahre oder 160.000–200.000 km mit 20–30 % Kapazitätsverlust. Hersteller geben meist 8 Jahre / 160.000 km Garantie auf mindestens 70 % Restkapazität. Komplettausfälle sind extrem selten — Zellenwechsel einzelner defekter Module möglich (1.500–4.000 €).
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Wo finde ich den Verbrauch meines Plug-in-Hybrids?
Vier Quellen in absteigender Genauigkeit — (1) dein Bordcomputer (echte Werte), (2) Langzeit-Durchschnitt bei Spritmonitor.de, (3) ADAC Ecotest (unabhängig getestet), (4) Herstellerangabe im Fahrzeugschein (WLTP, oft geschönt). Der Rechner nutzt ADAC-Durchschnittswerte pro Fahrzeugklasse.
Über den Rechner
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Warum fehlt ein CO₂-Vergleich?
Weil er nichts an deiner konkreten Zahlentscheidung ändert. Ein CO₂-Wert würde die klare Zahl verwässern, ohne die Frage „günstiger laden oder tanken?" zu beantworten.
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Werden meine Eingaben irgendwo gespeichert?
Nein. Alle Berechnungen laufen im Browser, keine Zeile verlässt dein Gerät. Keine Cookies, keine Accounts, keine externe API.
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Warum rechnet ihr pro 100 km, wenn mein PHEV nur 50 km elektrisch fährt?
„Pro 100 km" ist die branchenübliche Normierung für Verbrauchsvergleiche — L/100 km bei Verbrennern, kWh/100 km bei E-Autos. Es heißt nicht, dass du 100 km elektrisch fahren musst. Bei 50 km Reichweite sind die Kosten einfach halbiert.
Glossar A–Z
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AC-Laden
Laden mit Wechselstrom aus Haushaltsnetz oder Wallbox. PHEVs laden fast immer per AC, typisch 2,3 bis 11 kW je nach Onboard-Lader.
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BEV
Reines Elektroauto ohne Verbrennungsmotor. Wird ausschließlich extern geladen, typische Reichweite 250–600 km je Modell und Akkugröße.
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DC-Laden
Schnelles Laden mit Gleichstrom direkt an der Batterie, ohne den Umweg über den Onboard-Lader. Für PHEVs selten — nur wenige Modelle unterstützen CCS oder CHAdeMO.
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HEV (Voll-Hybrid)
Voll-Hybrid mit kleinem Akku (1–2 kWh), lädt ausschließlich durch Rekuperation. Fährt kurze Strecken rein elektrisch im Stadtverkehr. Kein externer Ladeanschluss.
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kWh vs. ct/kWh
kWh ist die Energiemenge (wie Liter bei Benzin), ct/kWh ist der Preis pro Energiemenge (wie €/Liter). Verwechslung führt schnell zu Faktor-100-Fehlern in der Kostenrechnung.
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Ladekurve
Verlauf der Ladeleistung über den Ladestand (SOC). Bei PHEVs am AC meist flach (konstante Leistung bis ~95 %), bei BEVs am DC stark abfallend im oberen SOC-Bereich.
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MHEV
Mild-Hybrid mit kleinem 48-V-Elektromotor, der den Verbrenner beim Anfahren unterstützt. Fährt niemals rein elektrisch, kann nicht extern geladen werden. Spart 5–10 % Sprit.
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Onboard-Lader
Wechselrichter im Fahrzeug, der Wechselstrom aus der Steckdose/Wallbox in Gleichstrom für die Batterie umwandelt. Begrenzt die maximale AC-Ladeleistung.
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PHEV
Plug-in-Hybrid mit Verbrenner und Elektromotor, dessen Akku extern geladen werden kann. Elektrische Reichweite typisch 40–100 km. Ist der Akku leer, fährt das Auto als Voll-Hybrid weiter.
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Rekuperation
Umwandlung von Bewegungsenergie in Strom beim Bremsen oder Bergabfahren — der E-Motor wird zum Generator und speist die Batterie. Bei PHEVs und BEVs Standard, bei Verbrenner-Hybriden schwächer.
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SOC (State of Charge)
Ladezustand der Batterie in Prozent (0–100 %). 100 % SOC heißt voll geladen, 0 % SOC heißt entladen — aber nicht wirklich leer, das Batteriemanagement hält Reserven.
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THG-Quote
Staatliches Instrument, mit dem Halter eines E-Autos oder Plug-in-Hybrids ihre CO₂-Einsparung an Mineralölkonzerne verkaufen können. 2024 noch 300–400 €/Jahr, inzwischen deutlich gesunken.
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WLTP
EU-weit verbindliches Laborverfahren (seit 2017) für Verbrauchs- und Reichweitenwerte bei PKW. Realverbrauch liegt im Alltag 15–30 % darüber.