Was kostet mein PHEV im Jahr?
Jahresbilanz aus Heim-, Säulen- und Sprit-Anteilen. Optional Verbrenner-Vergleich und Amortisations-Rechnung.
Hier bekommst du deine PHEV-Jahresbilanz
- Strom- und Spritkosten aufgeschlüsselt nach Lade-Ort (Zuhause, Arbeitgeber, öffentliche Säule).
- Optional Verbrenner-Vergleich mit Amortisationszeit für den PHEV-Aufpreis.
- Bewusst ohne Wartungs-Delta und CO₂-Preise (zu spekulativ für belastbare Zahlen).
Wie du den Wizard durchläufst
Erst sagst du, wo du lädst — Zuhause, beim Arbeitgeber, an der öffentlichen Säule — und zu welchem Tarif. Dann gibst du die Eckdaten deines PHEV ein: Strom-Verbrauch in kWh/100 km, Hybrid-Sprit in L/100 km, nutzbarer Akku in kWh und der aktuelle Sprit-Preis. Wenn die Heizung im Winter den Verbrauch hochtreibt, trag den Aufschlag und die Zahl der kalten Monate ein — die elektrische Reichweite bleibt davon unberührt, nur der Sprit-Anteil steigt.
Danach kommt dein Pendel: einfache Strecke und Tage pro Monat. Optional ergänzt du Privatfahrten — Wochenend-Touren, Einkauf, was bei dir typisch ist — jeweils mit Strecke, Häufigkeit und der Lade-Quelle. Wenn du wissen willst, wann sich der PHEV-Aufpreis gegenüber einem Verbrenner rechnet, gib Vergleichs-Verbrauch und Aufpreis an.
Unten siehst du dann deine Jahreskosten, die Verteilung über Lade-Orte und Sprit, und — falls aktiviert — die Amortisationszeit.
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So rechnen wir
Jahres-km in Heim-, Säulen- und Sprit-Anteile aufgeteilt, jeder Bucket mit seinem Tarif gewichtet — optional gegen den Verbrenner gerechnet.
So rechnen wir
Jahres-km in Heim-, Säulen- und Sprit-Anteile aufgeteilt, jeder Bucket mit seinem Tarif gewichtet — optional gegen den Verbrenner gerechnet.
Eingaben
- — Jahres-km
- — el.-Anteil (Anteil der Jahres-km rein elektrisch)
- — Heim-Anteil (Anteil der el.-km, der daheim geladen wird)
- , — Verbräuche (kWh/100 km, L/100 km)
- , , — Tarife
- Optional: und (Aufpreis PHEV ggü. Verbrenner)
Rechenschritte
- Teile die Jahres-km in drei Buckets auf: heim-geladen, Säule-geladen, Sprit
- Pro Bucket:
- Summe der drei Anteile = Jahres-Antriebskosten
- Optional: Ersparnis ggü. Verbrenner und Amortisationszeit
Formeln
Kosten-Aufteilung
Amortisation (wenn der PHEV im Betrieb günstiger ist)
Beispielrechnung
, , , , , , , :
- Heim: €
- Säule: €
- Sprit: €
- Total: €/Jahr
Weitere Annahmen
- bezieht sich auf Jahres-km, nur auf el.-km (keine doppelte Gewichtung)
- Säulen-Extras (Start, Stand) fließen über den effektiven ct/kWh-Tarif linear ein
- Wartungs-Delta und CO₂-Preise sind nicht berücksichtigt (bewusst, da zu spekulativ)
Dazu passende Fragen
Ab wann lohnt es sich, einen Plug-in-Hybrid zu laden?
Bei einem Strompreis unter etwa 40 ct/kWh ist Laden in den meisten Fahrzeugklassen günstiger als Tanken — vorausgesetzt der Spritpreis liegt bei 1,70 €/L oder höher.
Zum Artikel →Wie lange hält der Akku eines Plug-in-Hybrids?
Typisch 8–10 Jahre oder 160.000–200.000 km mit 20–30 % Kapazitätsverlust. Hersteller geben meist 8 Jahre / 160.000 km Garantie auf mindestens 70 % Restkapazität. Komplettausfälle sind extrem selten — Zellenwechsel einzelner defekter Module möglich (1.500–4.000 €).
Zum Artikel →Gibt es spezielle Stromtarife für Plug-in-Hybrid-Besitzer?
Ja — Autostromtarife (auch „EV-Tarife" oder „Ladestromtarife") liegen typisch bei 0,28–0,35 €/kWh statt 0,45–0,52 €/kWh Haushaltsstrom. Voraussetzung ist meist ein separater Zähler oder ein Smart Meter, der Ladezeiten erkennt.
Zum Artikel →Wichtige Begriffe
- THG-QuoteStaatliches Instrument, mit dem Halter eines E-Autos oder Plug-in-Hybrids ihre CO₂-Einsparung an Mineralölkonzerne verkaufen können. 2024 noch 300–400 €/Jahr, inzwischen deutlich gesunken.
- PHEVPlug-in-Hybrid mit Verbrenner und Elektromotor, dessen Akku extern geladen werden kann. Elektrische Reichweite typisch 40–100 km. Ist der Akku leer, fährt das Auto als Voll-Hybrid weiter.
- HEV (Voll-Hybrid)Voll-Hybrid mit kleinem Akku (1–2 kWh), lädt ausschließlich durch Rekuperation. Fährt kurze Strecken rein elektrisch im Stadtverkehr. Kein externer Ladeanschluss.